Assyrische Geschichte: Von antiken Ursprüngen zu imperialer Größe und dem Mythos moderner Kontinuität
Die Geschichte der Assyrer beginnt im alten Vorderen Orient, im nördlichen Mesopotamien am oberen Tigris. Die Stadt Assur, das heutige Qal’at Sherqat im Irak, entwickelte sich um 2500 v. Chr., während der frühdynastischen Epoche Mesopotamiens, zum Mittelpunkt der späteren assyrischen Kultur. Die frühen Assyrer waren eine semitischsprachige Bevölkerung, die das eng mit dem Babylonischen verwandte Akkadische übernahm. Zunächst gehörten sie zur weiteren sumerisch-akkadischen Kulturwelt, entwickelten jedoch eine eigene Identität. Im Mittelpunkt standen ihr Schutzgott Assur und ein praktisches, militärisch geprägtes Ethos, das durch das zerklüftete Gelände und den Bedarf an Handelswegen geformt wurde.
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