Wasashatta, Shattuaras Sohn, widersetzte sich Assyrien und suchte hethitische Hilfe. Adad-niraris Inschrift berichtet vom Feldzug und der Deportation seiner Familie.

Dunkles bronzenes Sichelschwert diagonal auf hellem Grund, mit Keilschrift auf der gebogenen Klinge und eingraviertem Tier nahe dem Griff
Schwert mit Adad-niraris I. Namen, Met 11.166.1; Geschenk J. Pierpont Morgans, 1911. Das Museum vermutet zeremonielle Nutzung. Es gehörte nicht Wasashatta und belegt keinen Einsatz in diesem Feldzug. [4] Image: The Metropolitan Museum of Art, 11.166.1, gift of J. Pierpont Morgan, 1911, via Wikimedia Commons, CC0.

Quelle und Feldzug

RIMA A.0.76.3 nennt Wasashatta, übersetzt Uasašatta, Shattuaras Sohn. Adad-nirari berichtet, er habe den Vater gefangen, nach einem Eid zurückgeschickt und jährlich Tribut erhalten; der Sohn habe sich nach dessen Tod erhoben. Die Hethiter hätten Zahlungen genommen, aber keine Hilfe geleistet. Taidu und Washukanni werden als erobert genannt, Irridu als zerstört. Palastgemahlin, Kinder und Bevölkerung seien deportiert worden. [1] Dies ist die Siegesdarstellung des assyrischen Königs.

Schicksal und späterer Krieg

Kertai betont, dass Wasashattas persönliches Schicksal ungenannt bleibt; Flucht ist seine Deutung. Er unterscheidet Shalmanesers I. späteren Krieg gegen Shattuara II. [2] Wasashatta sollte daher weder als von Shalmaneser besiegt noch als letzter namentlich bekannter Herrscher sämtlichen späteren Widerstands gelten.

Bauten und Herrschaftszeichen

RIMA A.0.76.4 beschreibt die Erneuerung eines verfallenen Gebäudes in Taidu und die Niederlegung von Gedenkinschriften. [3] Das Met-Schwert trägt Adad-niraris Namen dreimal und eine gravierte Antilope. Die Kuratoren vermuten ein zeremonielles Machtsymbol. [4] Es zeigt weder Wasashattas Aussehen noch seine Bewaffnung.

Datierung und Grenzen

Kertai verwendet für Adad-nirari 1295–1264 v. Chr., das Met ungefähr 1307–1275 v. Chr. [2] [4] Eine feste Jahreszahl für Wasashatta verdeckt diesen Unterschied. Die Inschriften belegen keine direkte Genealogie heutiger kurdischer Familien und leiten Washukanni nicht aus einem modernen kurdischen Ausdruck ab.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Adad-narari I 03, RIMA 1 A.0.76.3, especially lines 4–51; Grayson 1987, digital edition by Novotny and Morello, ORACC/RIAo.
  2. David Kertai, The History of the Middle-Assyrian Kingdom, Talanta XL–XLI (2008–2009), 25–52, especially 28–32; published 2010.
  3. Adad-narari I 04, RIMA 1 A.0.76.4, lines 37–53; Grayson 1987, digital edition by Novotny and Morello, ORACC/RIAo.
  4. Metropolitan Museum of Art, Sickle sword, Middle Assyrian, bronze, 11.166.1; inscription, attribution, chronology and curatorial interpretation.
  5. Metropolitan Museum of Art, Sickle sword, image DP239582, via Wikimedia Commons; CC0 public-domain dedication.