Hasanwayh begründete im zehnten Jahrhundert ein kurdisches Herrscherhaus. Sarmaj, Verwandtschaft und Tribut erklären seine Macht innerhalb der buyidischen Politik.

Ungefährer Beginn
Hasanwayh ibn Husayn, Abu’l-Fawaris oder Hasanuya, war kurdischer Barzikani-Führer. Güneş nennt 956 als Dynastiebeginn, Azkai etwa 958 für seine Expansion. [3] [1] Das belegt einen Aufstieg um die Jahrhundertmitte, keine sicher dokumentierte Gründungszeremonie 961.
Familiäre Machtgrundlagen
Saeed nennt die Aishani-Herrscher Windad und Ghanim seine mütterlichen Onkel. Nach Windads Tod wurde Sohn Abd al-Wahhab von Shadhanjan-Kurden gefangen und Hasanwayh übergeben; Festungen und Besitz gingen an ihn. [2] Das neue Haus wuchs durch Verwandtschaft, rivalisierende Erben und befestigten Besitz.
Verhandlung und Konflikt
Güneş beschreibt Unterstützung Rukn al-Dawlas und später Widerstand gegen Sahlan ibn Musafir. Ein Feldzug Ibn al-Amids änderte sich nach dessen Tod; Sohn Abu’l-Fath schloss 970 einen Vertrag mit 50.000 Dinar Zahlung. [3] Das war ausgehandelte Tributpflicht und örtliche Macht, keine schrankenlose Souveränität oder dauerhafte Interventionsfreiheit.
Sarmaj und regionale Zentren
Azkai nennt Sarmaj südlich von Bisotun als Hauptstadt sowie Dinawar, Nahavand und Asadabad als Expansionsgebiete. [1] Güneş nennt ebenfalls Sarmaj und schreibt Hasanwayh dortige Bauten und eine Moschee in Dinawar zu. [3] Dinawars Bedeutung ersetzt nicht die Festungsresidenz; Einfluss ist keine moderne feste Staatsgrenze.
Tod und umkämpfte Nachfolge
Azkai datiert das Herrschaftsende auf 979, Güneş den Tod auf 980. [1] [3] Güneş beschreibt Spaltung der Söhne und buyidische Intervention vor Badrs Einsetzung. [3] Die Nachfolge war ein politischer Kampf mit Oberherr und Erben, keine automatisch friedliche Übergabe. Die Datumsdifferenz bleibt sichtbar.
Was zu Badr gehört
Anisi erklärt die Stellung von Vater und Sohn durch buyidische Bündnisse. Finanzverwaltung, Straßen, Märkte, Pilgerhilfe und inschriftlich benannte Brücken verbindet er mit Badr. [4] Diese Werke erklären das materielle Erbe der Dynastie, dürfen aber nicht sämtlich rückwirkend dem Gründer zugeschrieben werden.
Quellen und weiterführende Literatur
- Parviz Azkai, Hamadān vi. History, Islamic Period, Encyclopaedia Iranica, 2003, updated 2018; Hasanwayh’s rise and Sarmaj.
- Omar Ahmad Saeed, The Two Emirates, al-Aishani and Daisam al-Kurdi, Mosul College of Basic Education Research Journal 13/2, 2014, pp. 669–682; pp. 671–672.
- İbrahim Güneş, Hasanveyhler (956–1048), Bitlis Eren Üniversitesi Sosyal Bilimler Dergisi 9/2, 2020, pp. 163–169; pp. 164–165.
- Alireza Anisi, Early Islamic Architecture in Iran (637–1059), Edinburgh PhD, title dated 2007, pp. 29–30; Hasanwayhids and Badr’s bridges.